Zahl der Pflegefälle steigt: Frühzeitig privat absichern

Die Zahl der Pflegefälle wächst dramatisch. 1995 waren rund eine Million Menschen pflegebedürftig, jetzt sind es schon rund zwei Millionen. Der Staat kann nur noch eine Grundabsicherung bieten, die lediglich einen Teil der Kosten deckt. Anya Geest, örtliche Versicherungsexpertin der Continentale, erläutert, wie man privat vorsorgen kann.

Frau Geest, wieso reicht die staatliche Absicherung nicht mehr aus?

Anya Geest: Ein Platz im Pflegeheim kostet heute gut 3.300 Euro monatlich. Davon zahlt die Pflegekasse maximal 1.612 Euro. Das heißt, der Betroffene muss rund 1.688 Euro selbst aufbringen. Nach mehr als 8 Jahren kommen so schon mindestens 166.000 Euro zusammen. Um das zu bezahlen, muss in der Regel das Vermögen angegriffen oder das Haus verkauft werden. Oft werden auch die Angehörigen zur Kasse gebeten. Deshalb ist eine private Pflegezusatzversicherung kein Luxus, sondern ein elementarer Baustein einer klugen Altersvorsorge – und es ist nie zu spät, den abzuschließen.

Worauf sollte bei der privaten Absicherung geachtet werden?

Anya Geest: Ich empfehle eine Versicherung, die auf die gesetzlichen Leistungen aufbaut. Die Continentale zahlt in ihrem Pflegezusatztarif PZ immer dann, sobald es Leistungen vom Staat gibt. Das bedeutet, sie verzichtet auf eine eigene Begutachtung der Pflegebedürftigkeit und Einordnung in Pflegestufen. So weiß der Versicherte stets, was er erwarten kann. Mit PZ/10 werden zum Beispiel die gesetzlichen Leistungen einfach verdoppelt: Zahlt die Pflegekasse 1.612 Euro, erhält der Versicherte dieselbe Summe von der Continentale. So sind die Kosten für den Platz im Pflegeheim fast komplett abgedeckt. Die Leistungen gibt es übrigens auch, wenn der Versicherte zu Hause gepflegt wird.

Weitere Informationen gibt es bei beim Team Klaus Geest, Tel. 040 8405 6450 oder info.geest@continentale.de.

Anya Geest vom Team Klaus Geest
Anya Geest vom Team Klaus Geest

TKG0501fcon